Tadellos durch Madeira
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Tadellos durch Madeira

Auto

Tadellos durch Madeira

Der erste Mietwagen seit dreissig Jahren. Unser Kolumnist macht neue Ferienerfahrungen.

Vergangene Woche war ich auf der portugiesischen Insel Madeira. Während es im Mittelmeerraum Schreckensmeldungen von Hitzetagen unvorstellbaren Ausmasses gegeben hat, war es an der schroffen Atlantikküste fast durchgehend angenehme 25 Grad warm. Morgens und abends frischt es gerne auf, weshalb ich die Destination sehr empfehlen kann, wenn man sich in den Sommerferien vor dem Hitzekollaps fürchtet.

www.mikelprieto.com
Tadellos durch Madeira
www.mikelprieto.com

Und wer noch mehr klimatische Erfrischung sucht, kann sie auf erfreulich gut ausgebauten Wanderrouten in den urwaldartigen Hügeln der Insel finden. Entlang den levadas beispielsweise – Wasserstrassen, die über fünf Jahrhunderte gebaut wurden, um Dörfer und Landwirtschaft zu versorgen. Um an die Ausgangsorte der Wälder zu gelangen, braucht man allerdings einen Mietwagen, was mir völlig neue Autoerfahrungen ermöglichte.

Der letzte Mietwagen, den ich gefahren bin, war vermutlich ein Fiat, und es ist schon rund dreissig Jahre her. Die Erinnerung daran ist etwas verschwommen. Ich war damals überzeugt, schon Auto fahren zu können, obwohl ich es noch nicht durfte, und fuhr etwas ungelenk durch Sardinien. Seither hat sich offensichtlich das Mietwagengeschäft stark verändert, auf Anfrage brachte ein freundlicher Portugiese das Auto in mein Hotel und gab mir den Schlüssel zu einem Seat Arona. Kein Übergabeprotokoll, keine langen Erklärungen, bloss offroad solle ich bitte schön nicht fahren.

Der Arona ist dafür trotz angedeutetem SUV-Design auch nicht geeignet, weil es ihn nur mit Vorderradantrieb gibt. Das ist für eine Insel in einer gemässigten Klimazone natürlich kein Problem, und der kompakte Seat ist klein genug, um auf den teilweise abenteuerlich steilen und engen Strassen Madeiras überall gut durchzukommen, bietet aber gleichwohl ausreichend Platz für vier Personen plus Rucksäcke.

Es war allerdings nicht nur das erste Mal, dass ich auf völlig legalem Weg einen Mietwagen gefahren bin, sondern auch eine Premiere, die nur für Autotester ein Thema ist: Im Vergleich mit den Fahrzeugen, die mir in der Regel zur Verfügung gestellt werden, kam dieser Arona in der sogenannten Basisausstattung daher: kaum Assistenzsysteme – abgesehen von Parksensoren am Heck –, Sitze mit Kunststoffbezug und einem etwas speziellen Geruch sowie ein Dreizylindermotor mit 110 PS.

Für die notwendigen Kurzstrecken macht der Seat allerdings einen tadellosen Eindruck: Ein digitales Cockpit ist Standard, das Fahrwerk ermöglicht auf den perfekt asphaltierten Landstrassen entspanntes Vorankommen und macht auch auf holperigen, aber befestigten Bergwegen einen guten Eindruck. Kurz: der perfekte Mietwagen auf Madeira.

Seat Arona 1.0 EcoTSI Style

Motor/Antrieb: 3-Zylinder-Turbo-Benziner, Vorderradantrieb, 7-Gang-DSG; Hubraum: 999 ccm; Systemleistung: 110 PS / 81 kW; max. Drehmoment: 200 Nm / 2000–3500 U/min; Verbrauch (WLTP): 5,8 bis 6,4 l / 100 km; Beschleunigung (0–100 km/h): 10,8 sec; Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h; Preis: ab Fr. 31 250.–

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.