Glaubt man Bundesrat und Asylvorsteher Beat Jans (SP), hat die Schweiz ihr Asylwesen im Griff. Es kämen echte Flüchtlinge, die nur wenige Probleme verursachten und kaum kriminell seien. «Lediglich 7 Prozent» der Straftatverdächtigen seien Asylsuchende, sagte Jans in der NZZ. Dabei unterschlägt er nicht nur, dass Asylbewerber gemäss dem Bundesamt für Statistik weit überproportional kriminell sind – sie sind unter den sowieso schon überproportional kriminellen Ausländern die kriminellste Gruppe –, er liest offenbar auch die internen Berichte des Staatssekretariats für Migration (SEM) nicht.
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