Manchmal staune ich, wie einfach ich meinen Schönheitsschlaf aufgegeben habe. Anstatt, wie es sich für eine Sopranistin gehört, bis um neun Uhr auszuschlafen, stehe ich seit der Pandemie mehrmals pro Woche mit Leichtigkeit um Viertel vor sieben auf. Weshalb? Weil Hunderte Singfreudige darauf warten, mit mir ihre Singstimmen aufzuwärmen und gemeinsam zu singen.
Tagebuch
Die Pandemie hat mein Berufsleben als Sopranistin und Gesangspä ...