Es ist fast ein Jahr her, dass ich das erste Mal das Wort «Corona» in einem bier-freien Zusammenhang las. Es ging irgendwie um China. Ich scrollte weiter, ging mit Freunden ein Bier trinken, umarmte sie, küsste Fremde und schüttelte Hände. Gedankenlos. Bedenkenlos. Was dann geschah, wissen wir alle. Corona war plötzlich überall und ist es noch immer. Und eigentlich darf ich nicht klagen. Mir geht es gut. Weder packte mich das Virus am Kragen, noch musste ich in Quarantäne. Ich stehe auch nicht vor dem finanziellen Ruin, bin nicht systemrelevant und leiste nicht eine Überstunde nach der anderen. Nein, jetzt habe ich sogar mit jenen Menschen ein G ...