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Die Weltwoche

Tamara Bunke und Che Guevara
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Am Anfang

Tamara Bunke und Che Guevara

Heimweh ist stärker als Sozialismus, und wenn dann noch die Liebe ins Spiel kommt, gibt es kein Halten mehr – so geschehen Anno 1960 in der DDR, als die argentinisch-ostdeutsche Doppelbürgerin dem kubanischen Industrieminister in seine Heimat folgt, um dort zu sein, wo es brennt: Die Revolution und das Herz.
Die Katastrophe kommt nach monatelangen Irrmärschen. Unter der Leitung ihres Anführers Joaquín hat sich die kleine Guerrillatruppe durch Bergschluchten und über Gebirgskämme gequält, sie hat mit der Machete einen Abnützungskampf gegen Stachelkakteen, Dornengestrüpp und Schlingpflanzen ausgefochten, sie hat Hunger und Durst gelitten und den stets enger werdenden Würgegriff des Feindes gespürt. Einige ihrer Mitglieder sind gefallen, andere desertiert. Am Abend des 31. August 1967 versucht das versprengte zehnköpfige Häuflein, den Rio Grande zu überqueren, doch der Bauer, der den Buschkämpfern den Weg zeigt, ist ein Verräter. Als die Gruppe am Flussufer steht, eröffnen die Solda ...
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