Herr Forster, Sie sind seit 1996 in Hollywood und gehören mittlerweile zu den arrivierten Regisseuren. Was ist nach all den Jahren in diesem Tempel des Geschichtenerzählens der bleibende, interessanteste Eindruck?
Als ich in den neunziger Jahren nach New York zog, um Film zu studieren, war ich etwas naiv. Es ging mir allein um Kunst und ums Geschichtenerzählen, ums Kreative. Nach dem Abschluss zog ich nach Los Angeles, meine ersten New Yorker Kurzfilme waren recht erfolgreich, und so dachte ich mir, ich würde gleich einen grösseren Spielfilm drehen dürfen. Das war ein Irrtum. Es war enorm schwierig. Ich stellte fest, dass ich noch einmal von vorne anfangen musste, und ich h ...