The Queen can do no wrong»: Irène Schweizer, die gern etwas irreführend die «grosse alte Dame des Schweizer Jazz» genannt wird, ist selbst eine perkussive Pianistin und hat seit den Siebzigern nicht weniger als zehn LPs und CDs im Duo mit Drummern eingespielt. Das sind alles bemerkenswerte, hochenergetische Produktionen. Dennoch und wohl ebenso ungerechter- wie unvermeidbarerweise stellt sich bei der Formel «Schweizer and Drums» ein gewisser Gewöhnungseffekt ein, der jede Neuheit etwas verdunkelt. Das schmerzt besonders bei der letzten CD, einem Dialog mit dem US-amerikanischen Drummer Joey Baron, der seinerseits dem Free Jazz zeitweise nahestand, aber ebenso von Partnern der « ...