Als Roger de Weck vor zweieinhalb Jahren neuer Chef der SRG wurde, sagte er als Erstes einen markigen Satz zur Finanzlage seines Staatsfunks: «Mit roten Zahlen hat man keine rosa Zukunft.»
Der markige Satz war an die Adresse von de Wecks Vorgänger Armin Walpen gerichtet. Walpen, ein ehemaliger Bundesbeamter, hatte die SRG mit etatistischer Grandezza regelmässig in die Verlustzone geführt. De Weck, der Privatwirtschaft entstammend, versprach ein Ende der Defizite.
Nun, zweieinhalb Jahre später, präsentiert de Weck das grösste Defizit in der Geschichte des Unternehmens. 150 Millionen Franken tief wird das Loch sein, das er 2012 ausgehoben hat, das Doppelte von Walpens bisherigem Mi ...