Von einem normalen Krimi unterscheidet sich das Buch nur dadurch, dass seine Autorin am Schluss keinen Täter vorweisen kann. Ansonsten steht Valeska von Roques’ «Mord im Vatikan» einem guten Thriller in nichts nach. Der Plot ist gut gebaut, das Personal interessant und das Ambiente geradezu ideal, um Liebhaber des Genres in den Bann zu ziehen. Zu allem Überfluss hat die Geschichte auch noch den Vorteil, tatsächlich passiert zu sein. Wie genau, das ist die Frage, auf die es bis heute keine befriedigende Antwort gibt.Begonnen hatte alles im Mai 1998. Am 5. des Monats ging die Nachricht um die Welt, der designierte Kommandant der Schweizergarde, Alois Estermann, dessen Frau Gladys und ei ...