Als der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ausbrach, war dies auch für die Schweiz ein Moment der Wahrheit. Vielen dämmerte, wie stark die Landesverteidigung in den vergangenen Jahren vernachlässigt wurde. Armeechef Thomas Süssli sprach gegenüber SRF-«Eco» von einem finanziellen Nachholbedarf für die Armee in Höhe von fünfzig Milliarden Franken. Nur ein Drittel der Bodentruppen könne vollständig ausgestattet werden. Anschaffungen wurden aufgeschoben, notwendige Fähigkeiten nicht erlernt. Das sollte sich nun ändern, in allen Lagern war man sich einig, dass die Ausgaben für die Verteidigung drastisch erhöht werden müssen, zumal sich die Sicherheitslage in Europa ...