«Tausende könnten mich umbringen»
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«Tausende könnten mich umbringen»
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«Tausende könnten mich umbringen»

Zehn Jahre sprach Hans Heinrich Brunner für die Schweizer Mediziner, nun muss er als leitender Bundesbeamter die Krankenversicherung sanieren. Mit allen Mitteln will er Ärzten wie Patienten Raffsucht und Anspruchsdenken austreiben.
Wie geht es uns heute, Herr Brunner?Ich weiss nicht, wie Sie sich fühlen, aber mir geht es gut. Ich komme immer noch jeden Morgen um sechs mit dem Gefühl ins Büro: Ich habe etwas zu tun, und ich finde das spannend. Allerdings ist dieses Amt sehr exponiert, also auch belastend. Sie scheuen die Auseinandersetzungen ja nicht, vor allem mit den Ärzten, also mit Ihren Berufskollegen.In dieser Funktion müssen Sie von Amtes wegen Leuten wehtun. Und das pflegen diese nicht mit Begeisterung hinzunehmen. Dazu kommt das raue Klima, das in der Politik herrscht: Wer in diese Arena tritt, bekommt sein Fett ab. Aber darauf bin ich nach zehn Jahren FMH-Präsidium trainiert. Die Konflikte scheinen Ihnen ...
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