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Die Weltwoche

«Teile uns bitte mit, was wir tun sollen»
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Geheimakte Kolumbien

«Teile uns bitte mit, was wir tun sollen»

Neue Dokumente belasten den Schweizer Unterhändler Jean-Pierre Gontard. E-Mails legen den Verdacht nahe, dass der Genfer Dozent Geldbote für die Farc-Terroristen war. Seine Schweizer Vorgesetzten wiegeln weiterhin ab. Was wusste Bundesrätin Micheline Calmy-Rey?
Die Schweizer Kolumbien-Diplomatie erleidet Schlag um Schlag. Wenige Tage nach der militärischen Befreiung von Ingrid Betancourt entzog Präsident Uribe der Schweiz offiziell das Vermittlungs-Mandat. Am Dienstag nun die nächste Eskalationsstufe: Bogotá kündigte eine Strafuntersuchung gegen den Schweizer Emissär, den Genfer Jean-Pierre Gontard, an. Tatbestand: «concierto para delinquir» - «Teilnahme an einer kriminellen Organisation». Es gebe Hinweise, so der kolumbianische Staatsanwalt, dass Gontard eine Verschwörung angeführt oder sich an einer Verschwörung beteiligt habe. Der juristische Schritt ist umso gravierender, als man in Lateinamerika im Allgemeinen sehr zurückhalte ...
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