Alfred Hitchcock behauptete einmal, er könne einen Suspense-Film auch in einer Telefonzelle drehen. Das war kein Witz. Eine solche Story gab er tatsächlich in Auftrag. Der B-Movie-Veteran Larry Cohen («It’s Alive», 1974) sollte sie schreiben; nur kam dieser nicht voran. Als Hitchcock 1980 starb, war das Drehbuch alles andere als fertig. Den Film dazu, «Phone Booth», gibt es nun dennoch zu sehen.
Er geht so: Ein dynamischer Presseagent (Colin Farrell), der mit Nachrichten jongliert und ein gerissener, skrupelloser Bursche ist, benutzt – ausser seinen zwei Handys – auch noch die letzte abschliessbare Telefonzelle in Manhattan. Von ihr flötet er Pamela, einer Schauspielerin, ins O ...