Die Geschichte beginnt wie Ricola in Worten. «Vom freundlich gelegenen, alten Städtchen Mayenfeld aus führt ein Fussweg durch grüne, baumreiche Fluren bis zum Fuss der Höhen, die von dieser Seite gross und ernst auf das Tal herniederschauen.» Weiter geht der Pfad Âhinauf zu den Alpweiden, wo dem Wanderer «kräftige Bergkräuter» entgegenduften.
Doch die schönsten Blumen und Berge schützen nicht vor Schicksalsschlägen. Zwei Mädchen steigen eilig den Weg hinauf. Das kleinere ist kaum fünf Jahre alt: Heidi. Vater und Mutter hat das arme Kind eben verloren, nun muss es rauf zum Grossvater, in dessen Obhut es gegeben werden soll. Ein schlimmer Kauz muss dieser sein. Mit keinem Mens ...