Letzten Samstag kurz nach Mitternacht stürmt in Bamako, der Hauptstadt Malis, ein mit Maschinenpistole und Handgranaten ausgerüsteter, maskierter Mann den Nachtklub «La Terrasse». Unter den Rufen «Allahu akbar» eröffnet er das Feuer auf die Anwesenden, macht kehrt und flüchtet zusammen mit einem Komplizen in einem Auto. Sie hinterlassen fünf Tote – einen Franzosen, einen Belgier, drei Malier – und zehn zum Teil schwer Verletzte, unter ihnen zwei Schweizer Militärs in Zivil, die im Auftrage der Uno als MinenÂräumer im Land sind. Wenig später bekennt sich die Terrorgruppe al-Murabitun zum Anschlag.
Die Hauptstadtbewohner sind schockiert, aber nicht wirklich erstaunt. Obwohl bi ...