Auf den ersten Blick schaut es nach einem Déjà -vu aus: Wie schon 2018 lässt sich Diktator Nicolás Maduro durch einen offenkundigen Wahlbetrug für weitere sechs Jahre im Amt bestätigen; seine engsten Verbündeten (Russland, China, Kuba, der Iran, Nordkorea) gratulieren; der demokratische Westen laviert, einige Staaten anerkennen den Wahlsieg der Opposition, verschärfen ihre Sanktionen; das Regime schlägt Proteste mit Mord, Folter und Kerker nieder – und alles bleibt, wie es war.
«Socialismo del siglo XXI»: Maduro bei der Amtseinsetzung, 2013. ...