Die Räume sind eng und fensterlos, die Empfindungen, die ausgelöst werden, latent klaustrophobisch. Wer sich Christoph Büchels jüngste Installation in der Kunsthalle Basel ansehen möchte, muss sich auf Strapazen gefasst machen. Sie beginnen schon beim Eingang, es geht ausnahmsweise nicht über die breite Treppe, sondern in einen engen Lift. Zu dritt muss man sich zusammenquetschen, um nach einer nervtötend langsamen Fahrt in einen Warteraum entlassen zu werden. Vom eleganten Oberlichtsaal, in dem man sich eigentlich aufhält, ist nichts zu sehen, stattdessen findet man sich in einem muffigen Vorzimmer wieder. Der Teppich ist billig, und die Stühle sind mit deprimierend hässlichem Pol ...