Die modernen Neurowissenschaften mit ihren bildgebenden Methoden haben etwas Verführerisches: Viele Menschen möchten gern erfahren, ob das eigene Hirn beim Anblick von gruseligen Bildern besonders ängstlich reagiert oder ob das Aktivierungsmuster auf einen extrovertierten oder neurotischen Charakter hindeutet. Auch Eric, Angestellter einer amerikanischen Universität. Als an seinem Institut im Rahmen eines Forschungsprojekts Freiwillige gesucht wurden, meldete er sich und stieg in den Hirnscanner – ein Entscheid, der sein Leben verändern sollte. Einige Tage nach den Tests brachte ihm der Studienleiter einen Bescheid, mit dem er nicht gerechnet hatte: In seinem Hirn befand sich ein Tumo ...