Testosteron auf Asphalt
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Die Weltwoche

Testosteron auf Asphalt

Testosteron auf Asphalt

Einmal offen, schnell und flamboyant, einmal ikonisch, kantig und kräftig: zwei Hochleistungsfahrzeuge aus zwei Welten.

Es gibt zurzeit kaum einen flamboyanteren Supersportwagen auf dem Neuwagenmarkt als den Maserati MC20 Cielo. «Cielo» steht für «Himmel»; der Maserati verfügt über eine Dachkonstruktion, die sich in wenigen Sekunden hinter dem Fahrer und über dem Mittelmotor zusammenfaltet. Auch die Schmetterlingstüren öffnen sich gewissermassen gegen den Himmel, und im geschlossenen Zustand lässt sich das PLDC-Glasdach mit der «Cielo»-Taste wahlweise auf milchig oder durchsichtig schalten.

Himmel, Hölle und die Elemente: Maserati MC20 Cielo mit offenem Dach und V6-Mittelmotor.

Das klingt nach Hightech, aber die Grundidee dieses Autos beruht auf sehr traditionellen Tugenden eines leistungsstarken Sportwagens. Als Fahrer sitzt man nur knapp über der Strasse, hinter sich den V6-Turbomotor mit drei Litern Hubraum, 630 PS/463 kW Leistung und einem maximalen Drehmoment von 730 Nm. Heckantrieb und ein Doppelkupplungsgetriebe sind Teil des Vergnügens, im Nettuno-Motor (nach Neptun, dem Gott des Meeres) steckt Formel-1-Technik. Himmel, Hölle und die Elemente auf sportlich-italienische Art vereint. Und die Momente, wenn das durchaus kernig vernehmbare Aggregat hochdreht, der Vorwärtsdrang ungestüm einsetzt und man dann den überschüssigen Druck seufzend aus den Ladern entweichen hört, sind für Anhänger klassischer Sportwagen im Wortsinn bewegend.

www.maserati.com

 

So viel Humor darf es schon sein: Wenn man mit der Funkfernbedienung die Türen zum Mercedes-AMG G63 öffnet, wird aus den Aussenspiegeln eine Projektion auf den Boden geworfen: «Stronger than time» steht da, eine augenzwinkernde Anspielung auf die Geschichte des Geländewagens von Mercedes, der seit 1979 produziert wird und ursprünglich auf einer gemeinsamen Entwicklung mit dem österreichischen Hersteller Steyr Daimler Puch beruht, der auch legendäre Militärfahrzeuge wie den Pinzgauer herstellt.

Die G-Klasse war trotz ihrem martialischen Auftritt aber immer für den zivilen Einsatz konstruiert, hat sich jedoch dank den unergründlichen Windungen des Zeitgeists von einem hemdsärmligen Arbeitsgerät zu einem automobilen Must-have für eine gewisse Einkommensklasse mit dem Wunsch nach einem kantigen Auftritt entwickelt.

Neben vielen Extras verfügt unser Testwagen in der mattgold-schimmernden Manufakturlackierung «Travertinbeige Metallic» über einen Kirschholzboden im Laderaum, der Luxus an eine Stelle bringt, wo man sie wirklich nicht erwartet. Aber der G63 ist schliesslich nicht nur ein fähiger Geländewagen mit V8-Motor – und mittlerweile mit modernem Mild-Hybrid-System –, sondern vor allem ein Statement, das die Zeit überdauert.

www.mercedes-benz.ch

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