Wenn es um Energiepolitik geht, hat unsere Energieministerin Doris Leuthard (CVP) eine flexible Meinung. Vor zehn Jahren plädierte sie noch für Atomstrom (Weltwoche Nr. 34/2014), nach Fukushima war über Nacht alles anders. Heute redet sie am liebsten nicht mehr über das Thema. Erst kürzlich schrieb Leuthard in der Westschweizer Zeitung Le Temps einen Artikel zur menschengemachten Klimaerwärmung. Leuthard plädiert für eine Reduktion des CO2-Ausstosses.
Eine CO2-Reduktion sei nur zu erreichen, wenn man den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduziere. Das wiederum rufe nach drastischen Massnahmen: der Beschränkung des Energieverbrauchs pro Kubikmeter Wohnraum etwa, der Begrenzung des Ener ...