Basel
Und hier, nachgetragen, die schlechten Einflüsse, die Bands wie Radiohead haben. Man nehme: Expunk-Staccatobässe, Eintonmelodien an der Gitarre, gebrochener Falsettgesang, pessimistische Texte von welkenden Blumen und bodenlosen Enttäuschungen mitten aus dem Leben – weil einem vielleicht das Halbtaxabo abhanden kam. Und fertig ist das Mondgesicht. Das sind die Gedanken des abgebrühten CD-Besprechers, wenn ein Schweizer Album melancholisch zu werden droht. Dass diese Vorurteile aber unterlagert werden von einem Sound, der offensichtlich mehr von der Welt und vom Leben weiss als ein Schweizer Penaltyschiessen, gibt dann doch zu denken, umzudenken. Es ist Basel, das hier erklingt, d ...