Als drei junge Frauen aus dem Getto von Detroit 1961 ein Gesangstrio bildeten und von Tamla Motown unter Vertrag genommen wurden, wollten sie ein Bild von unerhörtem Glamour und verwirrender Komplexität erschaffen. Da sie kein Geld hatten, um sich so etwas zu kaufen, mussten sie es selbst herstellen.
Und so klapperten The Supremes – Mary Wilson, Florence Ballard und Diana Ross – auf der Suche nach Stoffen sämtliche Geschäfte ab und nähten sich selbst die Variété-Garderobe. Hinzu kamen Modeschmuck, drei Reihen künstlicher Wimpern, üppig aufgetragenes Make-up und sagenhafte Perücken: Wilson war blond, für eine schwarze Frau damals eine gewagte Entscheidung.
«Rock-’n’-Roll-S ...