Doch was seit letzten Samstag aus der Entourage der Zürcher Stadträtin Monika Stocker nach aussen drang und drei Tage später in ihrer Rücktrittserklärung gipfelte, war nicht das Finale einer medialen Hinrichtung, sondern bloss letzter Akt hilfloser Leadership in der grössten Schweizer Stadt. Die politische Führung downtown in little big city hatte die Sprengkraft der Missstände im Sozialbereich mit dem ostentativen Hochstemmen von Fussballpokalen weggeblendet und die unguided missile in ihren letzten Runden nicht in eine geordnete Umlaufbahn gebracht. Selbst als die aus dem Aargau zugewanderte Grüne vor Jahresfrist den Bettel hinschmeissen wollte, liess sie der Zürcher Stadtrat ni ...