Jürg Willi, 69, ist emeritierter Professor für Psychiatrie und Psychotherapie und hatte bis 1999 einen Lehrstuhl an der Universität Zürich inne. Seither leitet der in Zürich geborene und lebende Willi das Institut für ökologisch-systemische Therapie. Als Erster im deutschen Sprachraum hat er Paartherapien durchgeführt; 1975 wurde er auf einen Schlag bekannt mit seinem Buch «Die Zweierbeziehung». Darin entwickelte er unter anderem das Modell der «unbewussten Partnerwahl», wonach Paare ein unbewusstes Zusammenspiel eingehen. Wenn jemand zum Beispiel Angst hat, sucht er sich gemäss Willi einen Partner, der noch mehr Angst hat, um dann als Helfer auftreten zu können.
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