Bern
Am 18. Oktober dieses Jahres wird der Nachfolger von Thierry Burkart eine Partei übernehmen, die tief zerrissen ist. Die FDP-Delegierten werden an diesem Tag den EU-Verträgen zwar klar zustimmen, mit einer Zweidrittelmehrheit, mindestens, so prophezeien es viele im Orbit des Freisinns. Doch was passiert mit den verbleibenden Neinsagern im orthodox-bürgerlichen – oder einfach: im normalen – FDP-Lager? Werden sie bis zur EU-Abstimmung verstummen, Christian Wasserfallen, Marcel Dobler, Filippo Leutenegger, Matthias Müller, Hans Wicki und, vor allem, Thierry Burkart?
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