Thomas Mann und die deutsche Kultur, Matthias Matussek trifft Eva Herman, Leonhard Fischer verstärkt den Verwaltungsrat der Weltwoche Verlags AG
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Thomas Mann und die deutsche Kultur, Matthias Matussek trifft Eva Herman, Leonhard Fischer verstärkt den Verwaltungsrat der Weltwoche Verlags AG

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Thomas Mann und die deutsche Kultur, Matthias Matussek trifft Eva Herman, Leonhard Fischer verstärkt den Verwaltungsrat der Weltwoche Verlags AG

Thomas Mann ist vielleicht der begabteste Stilist unter den deutschen Romanciers des 20. Jahrhunderts – und darüber hinaus. Aber er ist noch mehr: Er ist so etwas wie eine Verkörperung deutscher Kultur. Der Schriftsteller von weltliterarischen Werken wie «Buddenbrooks» oder «Der Zauberberg» hat sich so intensiv und differenziert wie kaum ein anderer mit der Frage auseinandergesetzt, was deutsche Kultur ist, wer die Deutschen sind, welchen Platz sie in Europa und der Welt einnehmen. Vor allem aber lieferte er eine hochinteressante Antwort auf die Frage, wie es möglich war, dass die deutsche Hochkultur in die Nazi-Barbarei mündete. Philipp Gut, der eine preisgekrönte Studie über «Thomas Manns Idee einer deutschen Kultur» verfasste, nimmt uns mit auf eine literarisch-historische Entdeckungsreise in den faszinierenden Kosmos von Thomas Mann. Von Mann, so Gut, von seiner ironischen Weltläufigkeit, auch von seiner Fähigkeit des dialektischen Ausgleichs und der profunden Selbstkritik könnten wir, könnten die Deutschen einiges abschauen. zur Story

1991 Getty Images
Eine Lanze für Mütter und Kinder: «Miss Tagesschau» Herman.
1991 Getty Images

Die einstige «Miss Tagesschau» Eva Herman war wohl das erste spektakuläre Opfer der politisch korrekten Ächtungslust der Deutschen. Sie hatte die Feministinnen des Landes gegen sich aufgebracht, weil sie eine Lanze für Mütter und Kinder brach. Sofort wurde sie als Mischung aus «Steinzeit und Mutterkreuz» (Alice Schwarzer) gemobbt. Hinzu kam ein absichtlich entstelltes Zitat, das sie in Nazi-Nähe rückte, wie es bis heute üblich ist. Matthias Matussek hat Eva Herman in ihrem neuen Refugium in Kanada besucht, denn sie ist – wie so viele – ausgewandert. zur Story

In eigener Sache: Der deutsche Manager und Finanzunternehmer Leonhard Fischer verstärkt neu den Verwaltungsrat der Weltwoche Verlags AG. Der 60-jährige Volkswirtschafter verfügt über enorme Erfahrung in der schweizerischen und internationalen Wirtschaft. Fischer wirkte unter anderem in den Geschäftsleitungen der Dresdner Bank, der Allianz und der Credit Suisse unter Oswald Grübel. Als CEO führte er die Winterthur-Versicherung. Er war in mehreren Verwaltungsräten tätig, auch im Verlagsbereich, unter anderem bei Axel Springer, und bei Glencore. Weitere unternehmerische Aktivitäten in der Finanzindustrie prägen seine Laufbahn.

Bei der Weltwoche Verlags AG tritt Fischer die Nachfolge von Rolf Bollmann an, der sich altershalber zurückzieht, dem Unternehmen aber als Berater weiterhin zur Verfügung steht. Der Verwaltungsrat der Weltwoche Verlags AG besteht nun aus Roger Köppel (Präsident), Dr. Beat Gygi und Leonhard Fischer. Verleger Roger Köppel: «Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit einer Persönlichkeit vom Kaliber eines Leonhard Fischer. Es sind interessante Zeiten für den Journalismus, und durch meinen Abgang aus der Politik werde ich meine volle Energie wieder auf das Wachstum und die unternehmerische Entwicklung der Weltwoche konzentrieren können.»

Die Weltwoche Verlags AG dankt an dieser Stelle den beiden früheren Verwaltungsräten Rolf Bollmann und Dr. Urs Paul Engeler, der sich nach der erfolgreichen Neulancierung von Weltwoche online zurückgezogen hat. Roger Köppel: «Es war eine grosse Freude und Ehre, mit Rolf Bollmann und UPE Engeler in die neue digitale Ära auch mit den Videoformaten von Weltwoche daily einzusteigen. Ich bedanke mich von Herzen bei diesen beiden herausragenden Persönlichkeiten für Ihr Engagement und Ihre Leistungen, und ich freue mich auf die gegenseitige Verbundenheit auch in der Zukunft.»

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