«Es ist halt schwierig.» Thomas Thümena, 37, Regisseur und Produzent aus Zürich und seit bald fünf Jahren mit Lea Zézé aus der Côte d’Ivoire verheiratet, sagt den Satz ungefähr zehnmal. Ob er die Liebe im Allgemeinen meint, diese Liebe, die Liebe zwischen einem Europäer und einer Afrikanerin, oder jene zwischen zwei verschiedensprachigen Menschen, wird nicht klar. Immer wieder guckt er zu seiner Frau, als läge in ihrem Gesicht ein Hinweis darauf, warum es schwierig ist. Doch er findet nur ein Lächeln, von dem man, wie auch von seinem, sagen kann, dass es ein bisschen wissend und ein bisschen traurig ist.
Es ist im Sommer 2000, als ein Freund von Thomas ihn in einen Maquis mitn ...