Thomas Gottschalk ist ein Grundsympath, ein Sonntags- und ewiges Glückskind, gesegnet mit einem supersonnigen Gemüt, und wer an seiner Oberflächlichkeit herummäkelt, hat nichts verstanden. Der Showmaster will doch immer nur das Beste, nämlich zu allen nett sein. Das konnte er irgendwann sogar besser als seine Vorgänger Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Frankenfeld; ausserdem sieht er mit 54 noch immer besser aus als die beiden Herren zusammen in ihren besten Tagen. Am Ende dieser Erfolgsgeschichte steht die keineswegs beleidigte Erkenntnis: «Zum Teil bin ich eine Ware geworden. Ein Stück Glotze.»
Diese Ware hat jetzt in Gert Heidenreich einen Biografen gefunden, der sich nicht dami ...