Mein Vater verdiente sein Geld jahrzehntelang mit Tippen. Er war MaschinenÂsetzer, das Zehn- fingerÂsystem war ihm so geläufig wie das Autofahren. Damit war er eine grosse AusÂnahme. Es gab nicht viele Männerberufe in seiner Generation, die das Beherrschen einer Schreibmaschine voraussetzten.
Selbst Journalisten hämmerten meist mit zwei oder vier Fingern auf die Tasten ein. Die Rechenmaschine war Âetwas anderes. Aber wer zu dieser Zeit etwas Schriftliches zu verschicken hatte, schrieb von Hand oder Âhatte, wenn er ein Mann war, für solche Aufgaben eine Frau im Vorzimmer Âsitzen. Sie hiess Tippse, eine männliche Form dafür gab es nicht. Mein erster Ferienjob als Studentin war S ...