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Tod durch den Stein
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Tod durch den Stein

Steinigungen sind blutige Spektakel und fast überall geächtet. Im Iran oder in Afghanistan werden sie bis heute von Richtern angeordnet. Pedantisch präzis wird vorgeschrieben, wie die Marter zu vollziehen ist. Ein Porträt der ältesten und qualvollsten Exekutionsmethode der Geschichte.
Es glüht, es flimmert, als man die beiden Delinquenten auf den Platz bringt. Hunderte Männer haben sich versammelt, aufgewühlt ob des Schauspiels, das jeden Moment geboten wird. Anklage und Urteil werden über Lautsprecher verlesen. Dann beginnt das Ritual. Die Verurteilten, die Hände auf den Rücken gebunden, werden in ein Tuch gehüllt, das man wie einen Sack über ihrem Kopf zuschnürt. Weiss ist seine Farbe. Weiss – das Symbol für den Tod. Bebend vor Angst, zucken die Körper in diesen Leichentüchern. Bis zum Bauch stellt man sie nun in ein ausgehobenes Erdloch. Rund um den Delinquenten wird Erde geschaufelt und festgetreten, als pflanze man einen Baum oder errichte einen Wäsc ...
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