Viele von uns Gewohnheitsleserinnen und -lesern sehen den Sommer als Mogelzeit: Wir bekommen zu viel Eis zu essen, verbringen zu viel Zeit damit, uns an der Sonne zu lümmeln, legen ein paar Kilos zu und erlauben uns, zusammen mit dem Eis auch ein paar Schrottbücher zu verschlingen. Mit etwas Glück werden wir von jemandem in sein Sommerhaus am See eingeladen, wo wir, umgeben von diesem feuchtmuffigen Geruch, den es nur in an Seen gelegenen Häusern zu geben scheint, in der dortigen Bibliothek herumstöbern, so hochnäsig wie verstohlen in die Biografie von Michael Jackson hineinschauen und, falls wir erwischt werden, immer noch sagen können, wir hätten nur die Bilder angucken wollen. Wir ...