Es gebe Bücher, die Millionen den Tod gebracht haben, schreibt Alan Caruba. Zu diesen Büchern zählt der amerikanische Publizist neben «Das Kapital» von Karl Marx und «Mein Kampf» von Adolf Hitler auch «Der stumme Frühling» von Rachel Carson. Die Biologin Carson beschrieb in ihrem Weltbestseller, der vor fünfzig Jahren erschien, wie die Anwendung von DDT und anderen synthetischen Pflanzen- und Insektengiften angeblich die Umwelt zerstöre, Tiere zum Verschwinden bringe und die Menschen an Krebs erkranken lasse. Das Buch geriet zum «Gründeropus der Umweltbewegung», wie es der deutsche Umwelthistoriker Joachim Radkau ausdrückte.
«Der stumme Frühling» führte aber auch direkt i ...