Als der 23-jährige Mohammed Merah am Donnerstag letzter Woche von einer Eliteeinheit in seiner Wohnung in Toulouse erschossen wurde, ging eine dschihadistische Mordserie zu Ende. Am 11. März hatte Merah unweit des Flughafens einen Soldaten ermordet, vier Tage darauf drei Soldaten an einem Geldautomaten. Vier Tage später exekutierte er vor einer jüdischen Schule auf unfassbar bestialische Weise einen Rabbiner und drei Kinder (acht, sechs und drei Jahre alt).
Merah entkam unerkannt. Als die Behörden den Täter identifiziert hatten und schliesslich töteten, nahm der Präsidentschaftswahlkampf eine erstaunliche Wendung. Der unbeliebte Nicolas Sarkozy sprach die Leute wieder an. Das lag an ...