Herr Aebischer, wie fühlt man sich als ewige Nummer zwei?Die Nummer zwei? Wie meinen Sie das? Kürzlich hat mich die Bilanz zur Nummer eins gewählt, zum mächtigsten Wissenschaftler der Schweiz. Oder reden Sie von den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen?
Genau.Nur in diesem Land können Journalisten solche Fragen stellen! Sowohl die ETH in Zürich wie auch die EPFL in Lausanne figurieren in der jährlichen Rangliste des in London publizierten Times Higher Education Supplement unter den zehn besten Adressen in Europa und in der World Champions League. Beides sind erstklassige Hochschulen. Ich leide also nicht an einem Nummer-zwei-Syndrom, wie Sie das vielleicht anneh- men. Und s ...