Der britische Dramatiker Tom Stoppard bleibt in der Schweiz am besten in Erinnerung für sein Stück «Travesties». Er bringt darin den Revolutionär Wladimir Lenin, den Dadaisten Tristan Tzara und den Schriftsteller James Joyce zusammen, die im Jahr 1917 zufälligerweise gleichzeitig in Zürich weilten. Ein Treffen der drei ist historisch nicht belegt. Diese Leerstelle gab Tom Stoppard die Freiheit, eine Begegnung zu erfinden. So konnte er seiner Fantasie und vor allem seiner Lust am Grotesken freien Lauf lassen. Er schrieb Theaterstücke, um seine Neigung zum Absurden ausleben zu können.
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