Manche deutschen Filme sind richtig arme Schlucker. Nicht, weil sie schlecht sind, ihre Plots und ihre Machart wenig taugen, sondern weil äussere Umstände sie dazu machen. Und diese setzen sich aus dem «Tatort»-Wahn in der Glotze und den Familienfilmen im Kino zusammen. Was also weder einer Krimihandlung entspricht noch einem heiteren Sippschaftschaos, fällt durchs Rüttelsieb der Wahrnehmung. So gesehen ist Til Schweiger der Günstling der Auslese; er hat den «Tatort»- Kommissar mit dem «Keinohrhasen»-Papa unter einen Hut gebracht.
Ein deutscher Film ohne das eine oder das andere, sich um Realitätsnähe bemühend und auch noch in der Ex-DDR, der Zeit nach dem Mauerfall spielend, ...