Wenn der Verwaltungsratspräsident einer systemrelevanten Schweizer Bank zurücktreten muss, ist dies von öffentlichem Interesse. Raiffeisen galt bis vor kurzem als sympathische Genossenschaft, die vornehmlich den Sparbatzen der kleinen Leute verwaltete. Doch in kurzer Zeit ist es der obersten Führung gelungen, diesen guten Ruf zu ramponieren. Das neuste Erdbeben löste Guy Lachappelle aus, indem er Knall auf Fall von seinem Präsidentensessel bei Raiffeisen zurücktrat. Ein medial verbreitetes Mail an seine Geliebte aus dem Jahr 2017 enthielt Bankinterna seiner damaligen Arbeitgeberin, der Basler Kantonalbank. Zudem glaubte sich Lachappelle in einem Buch seiner ...