Wenn Kritikmeister Mark Beaumont vom New Musical Express zu Kritik oder Lob ausholt, dann gewittert’s in London, und man erschauert vom Loch Ness bis an die Kanalküste. Die Band hier hatte Glück: «Clearlakes euphorisches, zerstörerisches, bittersüsses Debütalbum», schrieb Beaumont vor drei Jahren, «hat Morrisseys alten Trick perfektioniert, nämlich: aus dumpfen Alltagsroutinen funkelnde Tragödien zu schaffen und sie so zu singen, als stände man im Finale einer himmlischen Music-Star-Ausscheidung.»
Clearlake ist eine Band aus Brighton am Ärmelkanal. Auf ihrem dritten Album, «Amber» (deutsch Bernstein), wandern sie auf dem Grat irgendwo zwischen Stonerrock-Erbe und den romanti ...