«Träume kann man nicht erschiessen»
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«Träume kann man nicht erschiessen»
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«Träume kann man nicht erschiessen»

Weil sie in die Schule wollte, schossen ihr Taliban in den Kopf. Doch Malala Yousafzai verstummte nicht. Als ­Botschafterin für das Recht auf Bildung berührt das kluge Mädchen aus Pakistan weltweit die Herzen. Wie die Sechzehnjährige zur grössten Gefahr für die Terroristen wurde. Und warum sie niemand stoppen kann.
An einem Oktobermorgen, die Sonne erhebt sich zaghaft über dem Swat-Tal in der nordwestlichsten Ecke Pakistans, besteigen zwei bewaffnete Männer einen Schulbus. Sie zielen auf die Schülerinnen und fragen: «Wer von ­euch ist Malala?» Innert Sekunden erkennen sie das fünfzehnjährige Mädchen. Der eine richtet seinen 45er Colt auf ihr Gesicht und schiesst ihr aus nächster Nähe zweimal in den Kopf. Die Kugeln durchbohren ihre Schläfe und ihren Hals. Seit Jahren hatte Malala Yousafzai ihre Stimme erhoben gegen alles, wofür die Taliban stehen: Fanatismus, Gewalt, Schulverbot für Mädchen. Ihre Stimme wurde erhört, zuerst in ihrer Stadt Mingora, dann im ganzen Land, schliesslich rund ...
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