Bern
Wahrscheinlich hat er lange überlegt, der Präsident der Grünen, Balthasar Glättli, bevor er in der NZZ am Sonntag zum Angriff überging. «Wenn wir Grünen nicht in die Regierungsverantwortung eingebunden werden, müssen wir blockieren. Wenn wir eingebunden werden, können wir mitgestalten.» Vier Monate vor den Wahlen versucht sich der Grünen-Chef plötzlich als Machtpolitiker. Die Rolle passt ihm, dem feinen, sonst eher zögerlich auftretenden Kopfmenschen, mehr schlecht als recht.
Wie einst «Krallen-Bärti»: Nationalrat Glättli.
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