Ihn umgibt die Aura des Gurus. Weil Jon Hassells musikalischer Kosmos so offen ist und weil darin so viele unterschiedliche Elemente amalgamiert werden, dass sich die Verbindung am Ende ausnimmt wie ein neues, kann fast jeder das seine aus dieser Musik heraushören. Hassell, geboren 1940, für den Studien bei Stockhausen ebenso wichtig waren wie solche mit dem klassischen indischen Sänger Pandit Pran Nath oder die Erfahrungen mit minimalistischen Komponisten wie Terry Riley oder La Monte Young, liebt das Fliessende, die Aufhebung der Ränder. Nur schon sein Trompetenton! Durch spezielle Mundstücke, Fingertechniken und vor allem elektronische Mittel verflüssigt er ihn so, dass ein Ansatz k ...