Nach den ersten Hochrechnungen noch drei bis vier Prozentpunkte hinter der Mitte-links-Koalition um Herausforderer Romano Prodi zurück, hat Italiens Premier Silvio Berlusconi den Rückstand auf der Zielgeraden aufgeholt. Ob es am Schluss gereicht hat, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt. Doch allein das ist eine beachtliche Leistung: Niemand hätte damit gerechnet, bis spät in die Nacht auf die definitiven Wahlergebnisse warten zu müssen. Wie damals in Deutschland wurden alle Umfrageergebnisse umgestossen. Selbst Berlusconis Bündnispartner hatten sich in den vergangenen Wochen von ihm distanziert. Gianfranco Fini, Führer der ehemaligen faschistischen Alleanza Nazionale, vor allem ab ...