Der Plan klang tollkühn, wenn nicht grössenwahnsinnig: Eine Familie kauft Europas grössten Autohersteller. Der Porsche-Clan greift nach Volkswagen. Ein mittelständischer Blechbieger schnappt sich einen 20-mal grösseren Weltkonzern. Traum oder Wahn?
Weder noch. Wirklichkeit. Porsche übernimmt demnächst die Mehrheit an VW. Und das Publikum staunt. Nicht nur weil hier der Schwanz mit dem Hund wedelt. Sondern auch weil die Entwicklungsgeschichte von Unternehmen für gewöhnlich dem gegensätzlichen Muster folgt: Pionier gründet Firma. Die wächst, wenn es gutgeht, und wird irgendwann verkauft. Aus der Familienfirma wird ein Konzern. So läuft das gewöhnlich.
In diesem Stück aber spielt ...