Man hat den Islamophobie-Vorwurf schon nach wenigen Seiten in den Ohren. In Claude Cuenis neuem Roman «Godless Sun» überrennen Flüchtlinge Europa, der Islam breitet sich aus, mit ihm kommen Gewalt, verschleierte Frauen und Machtansprüche ins Land. Der Basler Autor erzählt die Geschichte einer Gesellschaft, die einknickt vor einer Âtotalitären Ideologie, die irrtümlicherweise glaubt, wenn man den Fanatikern entgegenkomme, würden sie zufrieden sein und Ruhe geben.
Nach Michel Houellebecqs grossartigem ÂRoman «Unterwerfung» ist ein solches Szenario nicht mehr die grosse Provokation, man ist gar geneigt, Cueni Nachahmung vorzuwerfen, doch dies wäre nicht richtig.
Wer in Cuenis Ged ...