Die Etikette mit dem gepanzerten Ritter und dem Schild «Trebbiano d’Abruzzo» ist eine Ikone unter den italienischen Weinen. Die weisse Sorte, ertragreich und unkompliziert, gehört nach wie vor zu den meistangebauten des Landes. Dementsprechend ist ihr Ruf. Sie steht für schlichte, frische, dünne Weine, das, was in Bars und Trattorien aus der Literflasche über den Tresen geht. Château Schüttmann. Mit einer Ausnahme eben: dieser Trebbiano mit dem Ritter. Er ist so anders, dass einige, für die nicht sein kann, was nicht sein darf, betonen, er sei eigentlich gar kein Trebbiano, sondern ein Bombino bianco.
Wie auch immer, die stupende Differenz macht in dem Fall der Produzent, der ...