Im Lauf der letzten 15 Jahre ist man sich in der Wissenschaft praktisch einig geworden: Das Klima der Welt erwärmt sich als direkte Folge menschlichen Tuns. Der durchschnittlich informierte Europäer dürfte dem zustimmen, nicht zuletzt weil 1998, 2002 und 2003 die heissesten Jahre waren, die je gemessen wurden, und neun der zehn heissesten Tage aller Zeiten ebenfalls ins vergangene Jahrzehnt fielen. Dieser Beinahkonsens ist von einer Hypothese über eine Theorie rasch zur Binsenweisheit gediehen. Wir wollen grossmütig übersehen, dass es unter den Gebildeten einst auch einen Konsens darüber gab, dass sich die Sonne um die Erde drehe und die Tiefen der Ozeane «azoisch» seien, also kein ...