Wenn Andrea Greuter nach drei Stunden Âihren Computer abschaltet, hat sie Hunderte von ÂLeserkommentaren gesichtet und bewertet. Wie viele davon ehrverletzend, diskriminierend oder zu unsachlich sind, als dass man sie auf Tagesanzeiger.ch veröffentlichen könnte, hat sie nie genau gezählt. Keine Chance hat an diesem Morgen der Beitrag zu einem Polizei-Artikel («Eigentlich sollte man mit einer Pump-Action rumfahren, um das Problem mit den Ordnungshütern vor Ort und Stelle zu lösen»). Etwas länger überlegt Greuter, was sie mit dem Kommentar «Es lebe der altehrwürdige Bundesrat GUSCHPAING. Von welcher Partei ist der schon? Von der Krankenkassen-Lobby!!!» tun soll, der zu einem Arti ...