Als ich im Provinzflughafen Mandalay warte, packt mich endgültig die Todesangst. Ich fürchte mich weniger vor den Rebellen, deren Gebiet ich auf dem Weg in den östlichen Zipfel Myanmars überfliegen werde, als vielmehr vor den örtlichen Flugsicherheitsstandards. Ständig muss ich an die Geschichten denken, die ich wenige Tage zuvor gehört habe. Darunter jene über eine in der Luft zerbrechende Maschine sowie einen Beinahe-Crash auf dem Rollfeld, weil ein Fluglotse spontan eine Kaffeepause einlegte. Aber selbst wenn ich den Flug überlebe, ist längst nicht gesagt, dass ich es wieder aus diesem Land hinausschaffe. Noch immer habe ich den meditieren ...