Ich wage es schon kaum mehr zu wiederholen, so sehr fürchte ich die Wichtigtuerei mit Geheimtipps, die der Mehrheit entgehen. Dennoch: Der Jazz ist nun mal in grossen Teilen eine Kunst der verkannten Genies. So sehr, dass man sich davor hüten muss, nicht vorschnell mit Verachtung zu reagieren, sollte einer mal ausnahmsweise mit seiner Musik ein grosses Publikum erreichen. Es gibt tatsächlich Musik, die gut und erfolgreich ist – Miles Davis sei Zeuge, Dave Brubeck oder Keith Jarrett. Die Regel ist es nicht, einige der wichtigsten Jazzmusiker agierten ein Leben lang im Halbschatten, wahrgenommen gerade von ihresgleichen. Musician’s musicians.
Zum Beispiel der Tenorsaxofonist C ...