Im Sommer war die Welt für Scott Fellows noch in Ordnung. Der amerikanische Design- und Marketingchef von Bally freute sich am teils euphorischen Lob der internationalen Modekritik für seine neue Schuh- und Bekleidungskollektion. Ihm schmeichelte, dass sich auch Stil-Gurus wie Tyler Brûlé, Chefredaktor des Londoner Trendmagazins Wallpaper, neuerdings bei Bally einkleiden. Nun gehe es «Stufe um Stufe weiter, bis zur Basis der Pyramide, zum breiten Publikum», sagte Fellows gegenüber der Bilanz.
Doch dort ist Bally bislang nicht angekommen. Vielmehr mehren sich die Zeichen, dass das Unternehmen straucheln könnte.
Gemäss Recherchen der Weltwoche soll eine Zahlung der Bally-Ei ...